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26.03.2009
Wohin mit dem Rauch?
(© Fotolia)
Bis im Herbst dürfte die halbe Schweiz vom Rauchverbot betroffen sein. Jetzt müssen die Gastgeber handeln.
Simone Leitner

Neuenburg wird am 1. April als sechster Kanton die Regelung zum Schutz vor dem Passivrauchen einführen. Eigentlich hätte auch Genf Ende März das Rauchverbot umsetzen sollen. Doch nun haben Gastronomen das Referendum ergriffen, dadurch verzögert sich die Umsetzung. Und auch unser Nachbar Liechtenstein stimmt am Wochenende wieder einmal darüber ab.

Im Herbst wird fast jeder zweite Kanton ein Rauchverbot befolgen müssen. Hoteliers und Gastronomen müssen sich also mit dem Thema Rauchen und Nichtrauchen auseinandersetzen. Einige machen ihren Betrieb ganz rauchfrei, andere investieren bis zu 250000 Franken, um ihren Gästen eine Raucher-Lounge zu bieten. An solchen Fumoirs sind auch die Zigarren-Produzenten und -Händler interessiert: «Wir haben Lounge-Konzepte bereit und arbeiten mit den besten Hotels der Schweiz zusammen», sagt Adrian E. Brotschi, Mitglied der Konzernleitung der Oettinger Davidoff Group. Kürzlich wurde eine Davidoff Lounge im «Badrutt’s Palace» in St. Moritz eröffnet, und bald wird der erste Salon Davidoff weltweit im Grandhotel Quellenhof in Bad Ragaz eingeweiht. Auch die Villiger AG steht der Gastronomie mit Rat und Tat zur Seite. Da jeder Gastrobetrieb seine Eigenheiten hat, kann kein einheitliches Konzept bis hin zur Finanzierung angewandt werden. Es werde individuell von Anfrage zu Anfrage entschieden, sagt Peter Witzke, CEO des Traditionshauses.

Vom Rauchverbot betroffen sind nicht nur die Gäste, sondern auch die Mitarbeitenden in der Hotellerie und Gastronomie. Ihnen wird man mit unterschiedlichen Lösungen gerecht.

 

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