Seit Ende Februar empfängt die neue Jugendherberge Martigny Gäste aus aller Welt. In einem sorgfältig renovierten historischen Gebäude verbindet sie preiswerte Übernachtungen mit dem Charme der Westschweiz. Die Zimmer – von Doppel- über Familien- bis hin zu Mehrbettzimmern – sind alle mit eigener Dusche und WC ausgestattet und richten sich an Individualreisende, Familien und kleine Gruppen.
Das Hostel befindet sich mitten im lebhaften Quartier Martigny-Bourg – direkt an der Rue du Bourg, einer Flaniermeile mit Cafés, Bistros und Geschäften. Besonders beliebt dürfte die Arkade werden, von der aus sich das Treiben im Quartier beobachten lässt. Zum Angebot gehören Aufenthaltsräume, ein Gewölbekeller für das Frühstück, ein Velo- und Skiraum sowie ein Spielzimmer für Kinder.
Ein Meilenstein für die Schweizer Jugendherbergen
«Mit der Jugendherberge Martigny stärken wir unsere Präsenz in einer wichtigen Tourismusregion», sagt Janine Bunte, CEO der Schweizer Jugendherbergen. Im ersten Jahr rechnen die Verantwortlichen mit rund 4'500 Logiernächten, die sich in den kommenden Jahren steigern sollen.
Realisiert wurde das Projekt durch die Stadt Martigny. Grosszügig unterstützt wurde es von Léonard Gianadda, dem bekannten Mäzen, der die Umbaukosten von 4 Millionen Franken übernahm. «Léonard Gianadda war ein aussergewöhnlicher und grossmütiger Mann, dem das Teilen besonders am Herzen lag», betont Caty Darbellay von der Fondation Léonard Gianadda Mécénat. Mit der Jugendherberge ging für ihn ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.
Die neue Jugendherberge ist ganzjährig geöffnet. (mm)
Impressionen von der neuen Jugendherberge