(Medienmitteilung) Seit 177 Jahren empfängt das Posthotel Rössli an der Gstaader Promenade Gäste. Damit ist es das älteste Gasthaus im Berneroberländer Dorf. Doch sein Alter merkt man ihm nicht an. Über mehrere Jahre wurden laufend Neuerungen gemacht, um die Infrastruktur den aktuellen Ansprüchen anzupassen und den Gästen mehr Komfort zu bieten. Erst im Herbst wurden die Arbeiten mit dem Anbau auf der ehemaligen Terrasse fertiggestellt.

Auf die Wintersaison hin wurde zudem ein Lift in das alte Gebäude eingebaut. Somit ist das Rössli nun komplett rollstuhlgängig. Auf dem Dach befindet sich seit neuem eine 180 Quadratmeter grosse Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 33 kWp. Sie produziert jährlich etwa so viel Strom wie acht 4-Personen-Haushalte verbrauchen. Das Rössli deckt damit rund einen Viertel des Jahresverbrauchs.

Restaurant im Posthotel Rössli mit Lift
Dank Lift ist das Gasthaus neu rollstuhlgängig.
Dank Lift ist das Gasthaus neu rollstuhlgängig. Bild: zvg/Yannick Romagnoli
Bild: zvg/Yannick Romagnoli
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Dank eines Aufbaus konnte das Hotel um sechs Zimmer erweitert werden – vom einfachen
Doppelzimmer bis zum geräumigen Familienzimmer. Und für Gäste, die vor ihrer letzten Wanderung oder Skitour auschecken, ist der neue Gepäckraum mit Dusche ausgestattet.

Das Rössli baut mit lokalem Gewerbe
«Nachhaltig» bedeutet für die Gastgeber-Familie Widmer auch, das lokale Gewerbe zu unterstützen. So wurde der Umbau mit Firmen aus der Region gemacht, neue Möbel vor Ort gekauft und auch in der Küche wird auf regionale Produkte gesetzt.

Handwerker im Posthotel Rössli Gstaad
Bei den Umbauarbeiten kamen vor allem lokale Baufirmen zum Einsatz.
Bei den Umbauarbeiten kamen vor allem lokale Baufirmen zum Einsatz. Bild: zvg/Yannick Romagnoli
Bild: zvg/Yannick Romagnoli
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«Posthotäll Rössli heisst diz Huus, gset sufer och innwändig us. Hät grächta Win u gueti Choscht…
Chum inha gschwind – u bschtäll was d’woscht.»; der Spruch auf der Hausfassade habe auch nach fast zwei Jahrhunderten nichts an seiner Aktualität eingebüsst, finden die Gastgeber in der Mitteilung.